Wir sind die Brücke: ÖNFG und die Afrikastrategie 2026

Wir sind die Brücke: ÖNFG und die Afrikastrategie 2026

Die Afrika-Strategie 2026-2029 war der Aufhänger für ein neues Format, das die ÖNFG gestartet hat. Dieses Format dient dazu, die Mitglieder persönlich kennenzulernen, ihnen zuzuhören, zu diskutieren und deren Bedürfnisse zu erfahren. Wer das nächste mal dabei sein will ist als Mitglied herzlich dazu eingeladen.

Worum ging es?

Man hört ständig, dass Afrika der Kontinent der Zukunft ist, dabei stimmt das nicht. Afrika ist der Kontinent der Gegenwart. Jede Person, die sich nur ein bisschen mit Afrika, dessen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur auseinandersetzt, wird bestätigen, dass Europa in Afrika hinterherhinkt. Die USA, China, die Türkei oder Indien sind auf dem Kontinent schon äußerst präsent. Europa ist es auch, aber nicht mit deren Intensität. Dabei ist aus meiner Sicht Europa der naheliegendste Partner für diesen Kontinent. Alleine schon, weil wir in derselben Zeitzone existieren.

Wir beim ÖNFG wollen ein Bewusstsein schaffen, dass Nigeria ein hervorragendes Land ist, um darin zu investieren. Deshalb ist die Afrika-Strategie für uns so wichtig.

Wie lief unser erstes Event ab?

Unser Ziel war es, so viele Ideen wie möglich zu sammeln, um gemeinsam die Regierung bei der Afrika-Strategie zu unterstützen. Die Kernfrage war also: Was können wir dafür tun, damit Afrika kein Rohrkrepierer wird.

Wir hatten das große Glück, Dr. iur. Walter Gehr bei uns begrüßen zu dürfen. Herr Gehr gab uns einen direkten, ungeschminkten Einblick in die Strategie der Regierung. Dabei hat er mehrmals betont, dass die Diaspora den ersten Schritt machen muss. Wir müssen uns überlegen, was wir tun können und wollen. Das gibt uns die Gelegenheit, frei zu agieren, nicht in ein Korsett gezwängt zu werden. Was wiederum bedeutet, dass wir mit kreativer Kraft etwas auf die Beine stellen können, das es vorher nicht gab. Das klingt perfekt.

Nachdem sich Herr Gehr bei der anschließenden regen Diskussion der einen oder anderen Kritik aus der Vergangenheit stellen musste, war der Fokus der Teilnehmer:innen ganz klar auf die Zukunft und was wir tun können, gerichtet.

Wir konnten an diesem Abend erste Ideen sammeln, die wir intern evaluieren, besprechen und bei einem nächsten Event weiterentwickeln.

An dem Abend hat man die Energie, den Respekt und die Freude gesehen, die alle Teilnehmer:innen hatten, um bei diesem Projekt dabei zu sein.

Bleiben Sie gespannt. Das war erst der Start.

Ein spezielles Danke geht an das magdas Hotel für die hervorragende Abwicklung unseres Events.